Berufliche Fortbildungen

Kinaesthetics in der Pflege

Das Programm "Kinaesthetics in der Pflege" richtet sich an Menschen, die im Gesundheits- und Sozialwesen beruflich tätig sind. Es kommt in der Altenpflege, im Krankenhaus, in der professionellen häuslichen Pflege, in der Rehabilitation, im Behindertenbereich zur Anwendung.

Basiskurse

Grundkurs

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Der Grundkurs ist der erste Basiskurs im Kinaesthetics-Bildungssystem. Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit der eigenen Bewegung anhand der Kinaesthetics-Konzepte. Die TeilnehmerInnen lernen eigene körperliche Belastung während der Arbeit mit ihren KlientInnen sensibler zu reflektieren und ihre Bewegung gesundheitsfördernd anzupassen. Ebenfalls entwickeln sie erste Ideen, wie man die Eigenaktivität und Selbstwirksamkeit der KlientInnen gezielt mit Kinaesthetics fördern kann, im Sinne: „hilf mir es selbst zu tun“.

Aufbaukurs

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Der Aufbaukurs baut auf dem Lernprozess während und nach dem Grundkurs auf. Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit der Bedeutung der Bewegungskompetenz für Lern- und Gesundheitsprozesse. Anhand der Kinaesthetics-Konzepte werden alltägliche Aktivitäten gezielt erfahren, analysiert und dokumentiert. Dadurch entwickeln die TeilnehmerInnen die Kompetenz, die Unterstützung in den alltäglichen Aktivitäten in ihrem Berufsalltag gezielt als Lernsituationen für alle Beteiligten zu gestalten.

Peer-Tutoring Kurs

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Es ist eine grosse Herausforderung, Kinaesthetics-Lernprozesse in einem Betrieb nachhaltig zu integrieren. Die Erfahrung zeigt, dass Peer-TutorInnen auf den einzelnen Abteilungen dazu beitragen, dass die Lernprozesse nicht versanden und die Entwicklung weiter geht.
Dieser Kurs wendet sich an AbsolventInnen eines Kinaesthetics-Aufbaukurses, welche an ihrem Arbeitsplatz an der Umsetzung des Konzeptes "Kinaesthetics in der Pflege" interessiert sind.

Begleitende Lernangebote

Praxisbegleitungen

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Während oder am Ende der Grund-, Aufbau- und Peer-Tutoring-Kurse werden die TeilnehmerInnen von mir in der Praxis begleitet. 

 

Es sind Praxiseinheiten, die individuell mit den Kurs-TeilnehmerInnen terminiert werden. Eine Praxisbegleitung dauert ca. 1 - 1,5 Std. und wird direkt am Arbeitsplatz der TeilnehmerIn bei Ihren KlientInnen durchgeführt. Die TeilnehmerIn bestimmt selbst mit welchen KlientInnen sie arbeiten möchte und welche Aktivitäten und Fragestellungen im Vordergrund stehen. Vorbereitendes Gespräch und eine anschließende Reflexion der Praxis sind ein Bestandteil meiner Praxisbegleitungen.

Ebenfalls ist es möglich eine Praxisbegleitung mit mir zu vereinbaren, wenn Ihr Kinaesthetics-Kurs schon einige Zeit zurück liegt, oder bei einer anderen Trainer-KollegIn absolviert wurde.

Workshops

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Die Kinaesthetics-Workshops ermöglichen Ihnen, sich vertieft mit Ihren Fragestellungen zu einem bestimmten Fach-Thema auseinander zu setzen.   

 

In meinen 2- bis 6-stündigen Workshops kommen Menschen zusammen, die miteinander und voneinander lernen möchten. Die Kinaesthetics-Vorkenntnisse sind wünschenswert, aber nicht erforderlich. Die Auseinandersetzung mit dem Thema durch eigene Bewegungserfahrung, gemeinsamer Austausch und gezielte Reflexion unterstützen den Lernprozess der TeilnehmerInnen.

Hier einige Beispiele der Workshop-Themen:
- Interaktion: meine Anstrengung reduzieren - Eigenaktivität der     
  KlientInnen fördern
- Umgang mit hoher Körperspannung
- Atmung
- Entwicklungsförderung nach einem Schlaganfall
- Interaktion mit Menschen im Wachkoma
- Umgang mit Schmerz
- Positionsunterstützung und Dekubitusprophylaxe
- Sturzereignis
- Interaktion mit Menschen mit Demenz
- Kinaesthetics - mehr als eine rückenschonende Arbeitsweise!  
  Einführung in das Konzept

Informationsveranstaltungen

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Die Informationsveranstaltung zum Programm "Kinaesthetics in der Pflege" bietet einen Einblick in die Grundlagen und die Wirkung von Kinaesthetics. Die TeilnehmerInnen erfahren einerseits, wie sie mit Kinaesthetics die Sensibilität für ihre Bewegung und Gesundheit entwickeln können. Andererseits setzen sie sich damit auseinander, wie sie mit den Werkzeugen von Kinaesthetics die Gesundheitsentwicklung ihrer KlientInnen unterstützen und die eigene Pflegeaufgabe erleichtern können. Ebenfalls informieren sich die TeilnehmerInnen über aktuelle Bildungsmöglichkeiten in Kinaesthetics.

Die Informationsveranstaltung "Kinaesthetics in der Pflege" richtet sich an Pflegende aller Bereiche, BetreuerInnen und TherapeutInnen, die in einer Institution des Gesundheits- oder Sozialwesens tätig sind, sowie an Führungskräfte.


Kinaesthetics-Bildungsstruktur im Überblick:

Kinaesthetics-Bildungsweg

Der Kinaesthetics-Bildungsweg besteht aus in sich abgeschlossenen und aufeinander aufbauenden Bildungseinheiten. 
Die Bildungsangebote sind je nach Anwendung unterschiedlich ausgerichtet. Eine vorausgehende Stufe ist die Voraussetzung für die nächste.

Die Basiskurse ermöglichen es, sich das Kinaesthetics-Wissen und -Können in verschiedenen Anwendungsgebieten zunutze zu machen. Diese Kurse werden als strukturierte „Lernphasen“ gestaltet, in denen nicht nur im Kursraum gelernt wird. Auch das praktische Lernen zwischen den Kurstagen wird gezielt geplant und ausgewertet. Eine solche Lernphase erstreckt sich über 4 bis 9 Monate. Diese Lernphasen sind dann besonders nachhaltig, wenn sie zusammen mit den Führungskräften auf die Möglichkeiten und Zielsetzungen des Betriebes abgestimmt werden.